Der »Tiergarten« Eisenstadt zeichnet sich seit Jahrhunderten durch eine qualitativ hochwertige Jagd aus. Während in der Vergangenheit Mitglieder des Kaiserhauses hierher zu Jagd kamen, ist die Qualität des Jagdreviers heute durch das rege Interesse vieler ausländischer Gäste belegt.
Heute zeichnet sich das ehemalige Fürstliche Jagdrevier durch großzügig ausgebaute Hegeeinrichtungen aus. Die Wildfütterung nach neuesten wildbiologischen und wildernährungswissenschaftlichen Erkenntnissen garantieren einen gesunden Wildbestand. Durch die kontinuierliche Aufbauarbeit ist der Tiergarten heute eines der wenigen Jagdgatter Europas, in dem stärkste Trophäen beim Rot-, Schwarz- und Muffelwild auf gleicher Fläche heranwachsen und zum Abschuss freigegeben werden.
Forstverwaltung
Esterházyplatz 5
7000
Eisenstadt
T +43(0)2682/63004-201
forst@esterhazy.at
Abschussbedingungen download (pdf)
Stich des Fürstlichen Jagdgatters
Das Jagdgatter wurde nach dem Vorbild französischer Wildgärten von Fürst Paul II. Anton Esterházy
(1711–1762) im Jahr 1756 errichtet. Das Areal umfasst einen ca.
1.200 ha großen Bereich im Leithagebirge. In dem Gebiet wurden neben Alleen, Wiesen und Teichen auch Jagdhäuser und sogar ein Jagdschlösschen angelegt. Der »Tiergarten« wurde außerdem mit einer Mauer eingezäunt. Prominente Jagdgäste im Fürstliche Jagdgatter waren Maria Theresia und Kaiser Franz Josef I.